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        <title>Vortrag Taschner; 29. Okt. 2009, 14:00, HS 3</title>
        <description> Donnerstag, 29. Oktober 2009; 14:00
HS 3 (Hauptgeb&amp;auml;ude, Parterre, 3. Saal rechts)	

Die Erfindung des Zufalls
Prof. Rudolf Taschner; Technische Universit&amp;auml;t Wien

Unvoreingenommen meint jeder zu wissen, worum es sich beim Zufall handelt: Etwas, das man nicht prognostizieren kann: ob ich eine gef&amp;auml;hrliche Operation &amp;uuml;berleben werde, ob ich beim n&amp;auml;chsten Lotto den Haupttreffer landen werde -- Dinge dieser Art. 	
Eigenartigerweise hat der Begriff des Zufalls sogar in exakten Wissenschaften einen fest ver-ankerten Platz erhalten. So zum Beispiel in der Physik. Wenn man ein radioaktives Kohlenstoffatom vor sich hat, kann man auf keine nur denkbare Art und Weise berechnen oder durch Messung bestimmen, zu welcher Zeit es zerfallen wird. Es zerf&amp;auml;llt pl&amp;ouml;tzlich irgendwann, ohne dass daf&amp;uuml;r eine Ursache genannt werden kann -- spontan und zuf&amp;auml;llig. 	
Und in der Biologie h&amp;auml;lt sich seit Darwin das Paradigma, dass pur zuf&amp;auml;llige Mutationen die Triebkraft der Entwicklung der Arten nach dem Prinzip der &quot;selection of the fittest&quot; darstellen. 	
Allerdings spricht der Naturwissenschafter das Wort Zufall gerne ohne langes Gr&amp;uuml;beln aus, und es ist auch nicht ganz einfach, eine schl&amp;uuml;ssige Definition von &quot;Zufall&quot; anzugeben. Aus der Sicht der Mathematik kann man jedoch den Begriff &quot;Zufall&quot; einigerma&amp;szlig;en gut verstehen: er ist eine Erfindung des Menschen. Um welche Erfindung es sich genau handelt, wird im Vortrag beschrieben.

Wir ersuchen Sie zur allf&amp;auml;lligen Adaptierung der Raumreservierung den Besuch mit einer Klasse bis sp&amp;auml;testens zum 20. Oktober um Meldung der ungef&amp;auml;hren Zahl von Personen, an mit denen Sie teilnehmen werden an &amp;#97;&amp;#110;&amp;#110;&amp;#101;&amp;#116;&amp;#116;&amp;#101;&amp;#64;&amp;#105;&amp;#115;&amp;#121;&amp;#115;&amp;#46;&amp;#117;&amp;#110;&amp;#105;&amp;#45;&amp;#107;&amp;#108;&amp;#117;&amp;#46;&amp;#97;&amp;#99;&amp;#46;&amp;#97;&amp;#116; (oder 2700_3504). Einzelpersonen k&amp;ouml;nnen ohne Voranmeldung kommen.

Vorank&amp;uuml;ndigung:

Dienstag, 2. Feber 2010; 14:00
Zufallsgesteuerte Algorithmen
Prof. Roland Mittermeir;  Alpen-Adria Universit&amp;auml;t Klagenfurt

Die R&amp;auml;ume, in denen diese Vortr&amp;auml;ge stattfinden, werden im Informatik erLeben-Forum 
[informatik-erleben.uni-klu.ac.at]
noch rechtzeitig bekannt gegeben.</description>
        <link>http://informatik-erleben.uni-klu.ac.at/forum/read.php?13,57,57#msg-57</link>
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            <title>Vortrag Taschner; 29. Okt. 2009, 14:00, HS 3</title>
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            <description><![CDATA[ Donnerstag, 29. Oktober 2009; 14:00<br />
HS 3 (Hauptgeb&auml;ude, Parterre, 3. Saal rechts)	<br />
<br />
<b><i>Die Erfindung des Zufalls</i><br />
Prof. Rudolf Taschner; Technische Universit&auml;t Wien</b><br />
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Unvoreingenommen meint jeder zu wissen, worum es sich beim Zufall handelt: Etwas, das man nicht prognostizieren kann: ob ich eine gef&auml;hrliche Operation &uuml;berleben werde, ob ich beim n&auml;chsten Lotto den Haupttreffer landen werde -- Dinge dieser Art. 	<br />
Eigenartigerweise hat der Begriff des Zufalls sogar in exakten Wissenschaften einen fest ver-ankerten Platz erhalten. So zum Beispiel in der Physik. Wenn man ein radioaktives Kohlenstoffatom vor sich hat, kann man auf keine nur denkbare Art und Weise berechnen oder durch Messung bestimmen, zu welcher Zeit es zerfallen wird. Es zerf&auml;llt pl&ouml;tzlich irgendwann, ohne dass daf&uuml;r eine Ursache genannt werden kann -- spontan und zuf&auml;llig. 	<br />
Und in der Biologie h&auml;lt sich seit Darwin das Paradigma, dass pur zuf&auml;llige Mutationen die Triebkraft der Entwicklung der Arten nach dem Prinzip der "selection of the fittest" darstellen. 	<br />
Allerdings spricht der Naturwissenschafter das Wort Zufall gerne ohne langes Gr&uuml;beln aus, und es ist auch nicht ganz einfach, eine schl&uuml;ssige Definition von "Zufall" anzugeben. Aus der Sicht der Mathematik kann man jedoch den Begriff "Zufall" einigerma&szlig;en gut verstehen: er ist eine Erfindung des Menschen. Um welche Erfindung es sich genau handelt, wird im Vortrag beschrieben.<br />
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Wir ersuchen Sie zur allf&auml;lligen Adaptierung der Raumreservierung den Besuch mit einer Klasse bis sp&auml;testens zum 20. Oktober um Meldung der ungef&auml;hren Zahl von Personen, an mit denen Sie teilnehmen werden an <a href="mailto:&#97;&#110;&#110;&#101;&#116;&#116;&#101;&#64;&#105;&#115;&#121;&#115;&#46;&#117;&#110;&#105;&#45;&#107;&#108;&#117;&#46;&#97;&#99;&#46;&#97;&#116;">&#97;&#110;&#110;&#101;&#116;&#116;&#101;&#64;&#105;&#115;&#121;&#115;&#46;&#117;&#110;&#105;&#45;&#107;&#108;&#117;&#46;&#97;&#99;&#46;&#97;&#116;</a> (oder 2700_3504). Einzelpersonen k&ouml;nnen ohne Voranmeldung kommen.<br />
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<b>Vorank&uuml;ndigung:</b><br />
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Dienstag, 2. Feber 2010; 14:00<br />
<i>Zufallsgesteuerte Algorithmen</i><br />
Prof. Roland Mittermeir;  Alpen-Adria Universit&auml;t Klagenfurt<br />
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Die R&auml;ume, in denen diese Vortr&auml;ge stattfinden, werden im Informatik erLeben-Forum <br />
[<a href="http://informatik-erleben.uni-klu.ac.at/forum/" rel="nofollow" >informatik-erleben.uni-klu.ac.at</a>]<br />
noch rechtzeitig bekannt gegeben.]]></description>
            <dc:creator>Roland Mittermeir</dc:creator>
            <category>Informatik verstehen</category>
            <pubDate>Fri, 09 Oct 2009 10:34:15 +0200</pubDate>
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